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Apfel-Cranberry-Pie

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Heute herrscht in den USA der Ausnahmezustand: Es ist Thanksgiving! Vergleichbar ist es hier mit dem Erntedankfest, nur wird das hierzulande nicht gefeiert. Die meisten wissen noch nicht einmal, wann genau Erntedankfest ist. Dafür ist das Thanksgiving, das immer am vierten Donnerstag im November zelebriert wird, mit vielen Traditionen behaftet und ist wohl das wichtigste Familienfest des Jahres. Die ganze Familie unterschiedlichster Generationen versammelt sich zum Abendessen und es gibt (meist) traditionell Truthahn mit zig Beilagen und Saucen. Stundenlange hektische Vorbereitungen und Zubereitung haben sie vor sich, bis der perfekt gebratene Vogel auf dem Tisch landet, und Ruhe und Besinnlichkeit einkehren. Es wird geplaudert und geschlemmt. Am morgigen Freitag, dem sogenannten „Black Friday“, stürzen sich viele US-Amerikaner ins Getümmel und besorgen bereits die ersten Weihnachtsgeschenke. Recht haben sie – auch wenn es wohl eine stressige Angelegenheit wird – denn viele Einzelhändler gewähren nach dem großen Thanksgiving-Fest fette Rabatte. Und das wird natürlich ausgenutzt. Mit vollen Mägen und am Ende des Tages mit leeren Geldbeuteln beginnt dann endlich das entspannte Wochenende. Und was eignet sich da am besten als ein schnell gemachter Apfel-Cranberry-Kuchen? Genau, nichts. Cranberries landen beim Thanksgiving meist in der Sauce, die zum Truthahn gereicht wird, bei mir mogeln sie sich aber in den Nachtisch und verpassen dem Apfelkuchen die perfekte Säure.

Zutaten
220 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Zucker
100 g Butter
1 Ei

4 Äpfel
200 g Cranberries
170 g Zucker
1 TL Zimt
2 EL Rum

1 Eigelb
Etwas Milch

Butter und Paniermehl für die Form

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Zubereitung
Für den Mürbeteig Mehl, eine Prise Salz, Zucker, Butter und Ei miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde kühlstellen.

Äpfel waschen, vierteln, schälen das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Cranberries waschen, abtropfen lassen. Die Beeren zusammen mit 140 g Zucker und 40 ml Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Wenn die Cranberries aufplatzen, die Hitze reduzieren und 3 Minuten auf kleiner Flamme weiterdünsten. Anschließend die Äpfel, den Rum, den Zimt und den restlichen Zucker hinzufügen und 3 Minuten erwärmen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einpinseln und mit Paniermehl bestäuben. Den Mürbeteig dünn ausrollen, die Form damit auslegen, einen Rand hochziehen und überschüssigen Teig abschneiden. Den Boden mit der Gabel mehrmals einstechen. Die Apfel-Cranberry-Füllung hineingeben und gleichmäßig verteilen.

Aus dem überschüssigen Teig Sterne, Herzchen oder was auch immer ausstechen und den Rand damit auslegen. Eigelb mit etwas Milch verquirlen und die Sternchen damit bestreichen. Die Tarteform in den Backofen schieben und 25-30 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist.

Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen.

Gabi vom Blog USA Kulinarisch sucht die besten Cranberry-Rezepte und weil dieses hier keinesfalls fehlen darf, gesellt es sich in die Sammlung der anderen Cranberry-Rezepte.

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12 Kommentare

  1. Oh wow, so ein toller Pie, und die kleinen Sternchen .. die Bilder sind so schön warm und einladend.
    Tolles Rezept.

    Ganz liebe Grüße Stephie

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  2. Das sieht sooooo so lecker aus… und die vielen kleinen Sternchen ☆☆☆
    zuckersüß, liebe Oli und wirklich ein Foto zum Reinbeißen ♡
    Hab ein schönes Wochenende
    Janke

    Antworten

  3. Wow…was für ein tolles Rezept und was für grandiose Bilder! Das mit den Sternchen sieht echt süß aus.
    Ich wünsche Dir einen schönen ersten Advent
    Liebe Grüße Katrin

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  4. Ich habe dich auf dem Blog von Steph gefunden und das ist jetzt das zweite Rezept was ich nachgebacken habe.
    Das Rezept ist genial, sieht toll aus, ist schnell gemacht und schmeckt einfach himmlich.

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