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Bärlauchpesto

Bärlauchpesto

Wie ich euch in meinem letzten Post berichtet habe, waren wir vor einer Woche Bärlauch sammeln. Das Wetter war großartig und was gibt es besseres als dieses zu nutzen und draußen die Wälder zu durchstreifen. Denkt bitte auch daran nur soviel Bärlauch im Wald zu pflücken, wie ihr für den „haushaltsüblichen“ Gebrauch tatsächlich braucht. Denn nächstes Frühjahr wollen wir ihn doch alle wieder haben! Der Bärlauch hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen, auch weil er ein vielseitiger Allrounder ist und einfach zur Frühlingsküche dazugehört. Außerdem schmeckt er edler als Knoblauch und ist zudem auch noch leichter verdaulich. Aber vorsicht beim Pflücken im Wald: Der Bärlauch wird leicht mit den giftigen Maiglöckchen und den noch giftigeren Herbstzeitlosen verwechselt. Der Knoblauchgeruch ist nicht ganz das verlässlichste Erkennungsmerkmal. Denn hat man erst ein paar Bärlauchblätter berührt, riechen die Hände danach und die Unterscheidung ist dahin. Was aber als ein eindeutiges Zeichen gilt, ist, dass die Blätter des Bärlauchs einzeln am Stiel wachsen. Die der Maiglöckchen hingegen wachsen paarweise am Stiel. Seid ihr euch zu unsicher, lasst die Pflanze lieber stehen und kauft ihn sicherheitshalber auf dem Markt oder fragt jemanden, der sich auskennt. Jetzt aber wieder zurück zu den schönen Seiten des Bärlauchs. Mit Bärlauch lässt sich quasi alles herstellen bzw. verfeinern. Bärlauchpesto, -salz, -butter, -öl, -essig, -gnocchi, -risotto und mindestens 1000 weitere Varianten. Einige Rezepte mit Bärlauch werde ich noch mit euch teilen, aber heute kommt wohl der beliebteste Einsatz des Bärlauchs.

Zutaten
100 g Bärlauch
30 g Pinienkerne
30 g frisch geriebener Parmesan
100 ml Olivenöl
etwas grobes Meersalz

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Zubereitung
Bärlauch waschen und ordentlich trocken schleudern. Grob hacken oder direkt in den Standmixer geben. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und anschließend abkühlen lassen. Grob hacken und zum Bärlauch geben. Meersalz und ca. 2/3 des Olivenöls dazugeben und alles durchmixen. Geriebenen Parmesan dazu geben und noch einmal kurz durchmixen. Das Pesto in saubere Gläser füllen, dabei die Gläser nicht zu voll machen und mit restlichem Olivenöl auffüllen. Ihr könnt natürlich mit der Menge des Olivenöls und den restlichen Zutaten spielen. Das sind alles nur ungefähre Angaben. Man kann zusätzlich Knoblauch mit dazu geben, aber das ist schon so knoblauchig gewesen, dass ich darauf verzichtet habe.

Das Rezept gibt es hier als PDF zum herunterladen.

Und hier noch ein paar Bilder vom Waldspaziergang mit Bärlauch“feld“.

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