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Eine kulinarische Entdeckungsreise geht weiter – Ein Halt im Paradies

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Sooooommer woooo bist du? Ja, wo hast du dich denn versteckt?! Da wir momentan seit Wochen gefühlt nur Frühling haben, nehme ich euch heute endlich dahin mit, wo die Sonne immer scheint und wo es tatsächlich immer warm ist. Und schön. Wunderschön sogar. In unser persönliches Paradies. Die Malediven. Neben ein paar schönen Bildchen, die garantiert Fernweh auslösen, habe ich noch ein kleines, sehr einfaches maledivisches Rezept für euch parat. Roschi. Was es genau ist, erkläre ich euch gleich.

Zunächst aber noch ein paar Vorabinformationen. Meine liebste Sarah vom Knusperstübchen ist ja bekanntermaßen ein fleißiges Bienchen und hat mal wieder was großartiges auf die Beine gestellt. Eine kulinarische Entdeckungsreise, die Dritte. Jede Menge Foodblogger reisen um die Welt und stellen die typischen Landesgerichte des jeweiligen Landes vor. Bereits letztes Jahr bin ich mitgeflogen. Damals ging es aber noch in die Kälte – nach Kasachstan. Diesmal gibt es das Kontrastprogramm schlechthin. Es geht in den Süden, in die Wärme, Hitze, puderzuckerweiße Sandstrände, türkisblaues Meer, wunderschöne kleine Inselchen, die man immer gut zu Fuß umrunden kann… hach, ich merke schon, ich schweife ab und bin gedanklich wieder gaaaaanz weit weg.

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Das erste Mal auf den Malediven waren mein Liebster und ich im Jahr 2011. Dort haben wir wunderschöne Flitterwochen verbracht, die schönsten, die man sich nur so vorstellen kann. Die Malediven waren schon immer ein großer Traum von mir und auf der Suche nach einem geeigneten Flitterziel, habe ich meinen Liebsten angesteckt. Wir beide gehören eh zu der Sorte Urlaubern, die nicht so viel Action brauchen und am liebsten einfach am Strand liegen, die Ruhe genießen, ein gutes Buch dabei lesen und an den wenigen vorhandenen Urlaubstagen einfach mal nix machen. Da waren die Malediven ideal. Großes Sightseeing ist da nicht. Das Sehenswerte und Beeindruckende befindet sich stattdessen unter Wasser. Und da haben wir viele, sehr viele Stunden verbracht. Kann man da auch wunderbar, denn der Indische Ozean lockt einen mit Temperaturen, die mit einem Bad in der Badewanne vergleichbar sind. Früher war ich keine so große Schwimmerin und war nicht so gerne im Wasser, aber auf den Malediven bin ich fast schon selbst zu einem dieser bunten Fische geworden. Ich war kaum aus dem Wasser zu bekommen.

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Allein schon die Anreise auf die kleinen Atolle der Malediven ist faszinierend. Der Anflug auf die Hauptstadtinsel Malé ist so beeindruckend, das kann man gar nicht in Worte fassen. Überall sind die kleinen Atolle zu sehen, die meisten von ihnen sind unbewohnt. Von Malé geht es entweder mit dem Speedboot weiter, wobei dieses meist die nahe gelegenen Inseln anfährt. Die weiter entfernten Inseln werden mit einem Wasserflugzeug angeflogen. Und allein das ist eine Reise auf die Malediven wert. Klein wie in der Sardinenbüchse, laut, die Piloten fliegen entweder barfuß oder mit Flipflops, man hat das Gefühl, man steht 30 Minuten lang neben einem Presslufthammer, AAAABER diese Aussicht. Unbezahlbar sag ich euch. Gewohnt haben wir in einer wunderschönen Wasservilla. Ein Bungalow, das auf Stelzen im Wasser steht. Man ist umgeben vom Indischen Ozean. Dies war eine Barfußinsel, d.h. man ist den ganzen Tag barfuß unterwegs. Auch Abends im Restaurant hat (fast) niemand Schuhe an, außer das Personal. Der Restaurantboden war mit Sand ausgelegt. Herrlich!

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Dann hat uns das Maledivenfieber sowas von gepackt, dass wir das Jahr darauf erneut in das Paradies geflogen sind. Allerdings auf eine andere Insel. Dort haben wir einen Beachbungalow gehabt. Aber ich muss ehrlich sagen, dass so ein Wasserbungi schon mehr Maledivenflair hat. Einfach traumhaft. Und seit dem ist man wie infiziert. Ständig träumt man von den Malediven…

Bevor ich aber komplett abschweife und selbst noch mehr an Fernweh leide, komme ich lieber zurück zum eigentlichen Thema: dem Essen auf den Malediven. Das Hauptnahrungsmittel ist natürlich der Fisch, wie soll es auch anders sein? Davon gibt es auf den Malediven mehr als genug. Die maledivische Küche ist stark von der indischen Küche beeinflusst und so gibt es allerlei Currys. Als Beilage wird Roschi gegessen. Das ist ein flaches Fladenbrot. Es ist sehr einfach und schnell in der Zubereitung.

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Zutaten
200 g Mehl
1 TL Öl
ein gute Prise Salz
etwa 130 ml heißes Wasser

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Zubereitung
Mehl, Öl und Salz in eine Schüssel geben und nach und nach das heiße Wasser hinzufügen, bis ein fester Teig entsteht. Diesen gut verkneten und etwa eine Stunde ruhen lassen. Anschließend den Teig in 4 gleich große Kugeln formen, mit etwas Mehl bestäuben und flach ausrollen. Eine Pfanne erhitzen und das Roschi langsam von beiden Seiten anbraten. Passt wunderbar zu Currys und mildert den meist scharfen Geschmack auch toll ab.

Wollt ihr wissen welche Länder bereits bereist wurden und wo es als nächstes hingeht? Dann klickt euch rüber zu Sarah und lernt die anderen typischen Landesküchen kennen.

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