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Gebranntes Mandelparfait mit Topfenknödel auf Beerenspiegel

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Last but not least – denn das Beste kommt IMMER zum Schluss – kommt hier das Dessert unseres Weihnachtsmenüs. Bei mehrgängigen Menüs freue ich mich am meisten – (fast) immer – auf den Nachtisch. Das ist für mich stets ein Highlight. Wenn das Dessert gut ist, bleibt bei mir das ganze Dinner in positiver Erinnerung. Auch wenn hier und da nicht alles so 100%ig stimmig war. Ich bin halt eben eine „Süße“, wie man so schön sagt 😀
So, nun habe ich euch das komplette Weihnachtsmenü vorgestellt und hoffe, dass es euch gefallen hat, auch wenn ihr leider nichts davon probieren konntet. Da ich aber die Rezepte mit euch geteilt habe, könnt ihr alles nach Herzenslaune nachkochen :-)

Zutaten für 6-8 Personen
Parfait
5 Eigelb
3 Eiweiß
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
120 g gebrannte Mandeln
400 ml Sahne
4 EL Schmand

Gebrannte Mandeln
200 g ganze Mandeln
200 g Zucker
100 ml Wasser
1/2 TL Zimt
1 Päckchen Vanillezucker

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Topfenknödel
200 g Magerquark
30 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 Eigelb
1 Vanilleschote (Mark davon)
1 Spritzer Zitronensaft
1 Ei
1 Bio-Orange (Schale davon)
1 Bio-Zitrone (Schale davon)
100 g Weißbrotbrösel
100 g Haselnusskrokant

Beerenspiegel
500 g gefrorene gemischte Beeren
100 g Puderzucker

Zubereitung
Parfait
Die Eier trennen. Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Nicht benötigte Eiweiße anderweitig verwenden. Ein Wasserbad vorbereiten. Bis es soweit ist, die Eigelbe mit dem Zucker und dem Vanillezucker schäumig aufschlagen. Die Schüssel (am besten aus Metall) anschließend auf das Wasserbad setzen und solange weiterschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Aber bitte aufpassen, es sollte nicht zu heiß in der Schüssel werden, sonst stockt das Ei, und das sollte natürlich nicht passieren. Sahne in einer sauberen Schüssel aufschlagen, Schmand hinzugeben und verrühren. Das Sahne-Schmand-Gemisch zur Eiermasse geben. Zum Schluss das Eiweiß vorsichtig unterheben. Gebrannte Mandeln grob hacken und ebenfalls untermischen. Die Parfaitmasse in Förmchen oder in eine Terrinenform füllen, glatt streichen und am besten über Nacht im Tiefkühlschrank gefrieren lassen.

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Gebrannte Mandeln
Wasser mit dem Zucker, dem Zimt und dem Vanillezucker in einem Topf aufkochen. Die Mandeln hineingeben und solange rühren, bis das Wasser verkocht ist. Bevor der Zucker hart wird (und alles am Topf klebt), die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit einer Gabel (Vorsicht heiß!) voneinander trennen und abkühlen lassen.

Topfenknödel
Magerquark in ein Haarsieb geben und abtropfen lassen. Butter mit Puderzucker, Eigelb, Vanillemark und Zitronensaft schaumig aufschlagen. Ei verquirlen und mit der Orangen- und Zitronenschale zur übrigen Masse geben und unterrühren. Nach und nach den abgetropften Quark hinzugeben. Zum Schluss die Brösel unterheben und den Teig zugedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Aus dem Teig Knödel formen und im heißen, aber nicht mehr kochendem leicht gesüßtem Wasser ca. 15 Minuten ziehen lassen. Die Knödel sind fertig, wenn sie oben schwimmen. Knödel aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und im Haselnusskrokant wälzen.

Beerenspiegel
Gemischte Beeren auftauen lassen und mit dem Puderzucker verrühren. Mithilfe eines Stabmixers die Früchte pürieren und durch ein Sieb streichen.

Jetzt nur noch alles anrichten und genießen!

Hier könnt ihr das Rezept als PDF downloaden, ausdrucken und mit in die Küche nehmen :-)

10 Kommentare

  1. Die Teller finde ich beinahe noch toller als den Nachtisch – ne nicht wirklich, aber das sieht alles so lecker aus. Das ist sicher auch im Sommer ein toller Nachtisch, und auf den Tellern praesentiert noch viel toller…

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    • Vielen Dank! Der Teller würde nicht satt machen, aber der Nachtisch selbst, mmmmmhhhh! Parfait geht eigentlich immer und es gibt gefühlte 1000 Möglichkeiten, was man da alles reinmachen kann.

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    • In der Tat isst das Auge mit. Mir schmeckt’s auch besser, wenn das Ganze in ansprechender Form präsentiert wird. Schiefertafeln, wie oben auf dem Bild, sind eigentlich immer ein Eyecatcher und kosten fast nix (2-3 Euro pro Tafel). So wie es im Moment aussieht, halten die aber auch nicht ewig. Wir hatten jetzt unsere so vier bis fünfmal im Einsatz und teilweise sieht man ein paar Kratzer, aber nichts Gravierendes.

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  2. Also ich finde die Schiefertafeln optisch ebenfalls der echte Hingucker. Ich kennen zu Hause noch einen Schieferbruch, da kann ich hinfahren und mir die Tafeln selber für null und nichts zusammensuchen und als Teller verwenden. Ich finde die Idee echt klasse, macht doch super was her und wenn es auch noch eine Weile hält und nicht zu schwer zu pflegen ist, klasse, stimme Dir da voll zu.

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  3. Hallo Olga, sieht toll aus und das Brett habe ich beim Wettbewerb beim Käuferportal gleich als deins erkannt.Deine Bilder haben Wiedererkennungswert.Werd mir mal die Tage die KS anschauen :-) übrigens schönes neues Blogdesing

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  4. Hallo Olga,

    wir haben die leckeren Topfenknödel mit Beerenspiegel zusammen mit einem viertelgefrorenen Joghurt-Parfait mit Blaubeer-Rosmarin-Topping bei unserem österreichischen Kochabend gemacht und sind begeistert. Die Zutaten für die Knödel haben wir verdoppelt, so dass bei sieben Personen für jeden drei Knödel herausgekommen sind. Vielen Dank für die tollen kulinarischen Inspirationen!

    Liebe Grüße
    Manu

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