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Heidelbeer-Tarte

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Soll ich euch was verraten? Ich bin momentan total im Backwahn. Normalerweise muss ich meinen Backtrieb extrem unterdrücken, weil der Liebste ja nicht so das Zuckermäulchen ist und irgendjemand muss es halt mal essen. Zu allem „Übel“ kommt noch hinzu, dass der Urlaub immer näher rückt, die Bikinifigur sich dafür aber immer weiter ins Unerreichbare verabschiedet. So was ungerechtes aber auch, pff! Ach was soll’s. Meine männlichen Arbeitskollegen haben sich jedenfalls über das Mitbringsel sehr gefreut 😉

Seit dem ich mir diese schmale, aber längliche Tarteform angeschafft habe, wird alles was nur irgendwie geht in diese Form gepresst, egal, ob es passt, oder nicht, wenn nötig mit ausdauernder Penetranz. Davon abgesehen liebe ich Tartes, egal ob süß oder herzhaft. Was es da an Möglichkeiten gibt, wenn man nur die Teige betrachtet: Mürbeteig, Blätterteig, Yufkablätter etc. An Obst lässt sich so ziemlich alles vertarten und Gemüse erst recht. Somit hat sich die Anschaffung mehr als gelohnt. Außerdem kann man mit so einer Tarte auch bei der aktuellen Aktion #ich backs mir von Clara von Tastesheriff, die ganz ungeduldig auf die Ankunft ihres Minisheriffs wartet, mitmischen. Die Wartezeit kann sie sich mit dem Bestaunen der vielen köstlichen Tartes, die innnerhalb kürzester Zeit zusammengekommen sind, im wahrsten Sinne des Wortes, versüßen. Und mein Leckerchen von Heidelbeer-Tarte hat sich doch einfach mit in die Reihe der Auserwählten geschlichen.

Zutaten
Mürbeteig
160 g Mehl
70 g Butter
1 kleines Bio-Ei
60 g Zucker

Füllung
100 g weiße Kuvertüre
150 g Joghurt
200 ml Sahne
1 Vanilleschote
Saft einer Zitrone
1 Blatt Gelatine alternativ Agar-Agar
250 g Heidelbeeren

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Zubereitung
Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie einschlagen und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einpinseln. Den Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Überstehenden Teig abschneiden. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen. Backpapier passend zuschneiden, auf den Boden legen und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. Den Tarteboden ca. 20-25 Minuten blindbacken, bis er goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Hülsenfrüchte herausnehmen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kuvertüre klein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen. Sahne steif schlagen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanillemark mit dem Joghurt vermischen. Zitrone auspressen. Zitronensaft erhitzen und die gequollene Gelatine darin auflösen. Nach und nach den Joghurt zum Zitronensaft geben und verrühren. Geschlagene Sahne und die abgekühlte Kuvertüre untermischen. Die Creme auf den abgekühlten Tarteboden geben und glattstreichen.

Heidelbeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen. Die Beeren auf der Tarte verteilen und im Kühlschrank bis zum Verzehr aufbewahren. Damit die Masse fest wird, sollte die Tarte 4 Stunden kühlen. Ich war zu ungeduldig (was übrigens meine größte Schwäche ist) und habe sie schon vorher angeschnitten, dabei ist die Creme natürlich etwas zerlaufen 😀 Aber geschmeckt hat es trotzdem super lecker.

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Und hier bekommt ihr noch mehr tartigen Süßkram!

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4 Kommentare

  1. Sieht traumhaft aus! Und da ich alle Kuchen mit viel frischem Obst liebe, nehme ich gleich mal ein Stückchen davon mit. :-)

    Verrätst du mir die Maße deiner Form und hat die einen herausnehmbaren Boden? Wenn ja, wo bekommt man die?

    Antworten

  2. Oh wie lecker! Ich liebe Heidelbeeren. Und die Kombi mit der Füllung klingt fabelhaft! Ich habe auch eine neue Tarteform. Allerdings bin ich bisher noch nicht dazu gekommen sie zu testen. Aber das wird bald nachgeholt.
    Liebe Grüße Katrin

    Antworten

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