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Himbeercurd – oder auch wie meine Curd-Liebe begann

Himbeercurd

Curd? Curd?? Curd!! Kennt das jemand von euch? Viele haben es vermutlich schon mal irgendwo und irgendwann gehört. So ging es mir bis vor ein paar Wochen auch. Ich kannte es, konnte aber aufgrund meiner Angst vor gestockten Eiern im Topf bzw. Wasserbad gut diesem Aufstrich entfliehen. Es sollte schließlich nicht bei Frucht-Rührei enden und das war wirklich meine größte Befürchtung. Doch dann kam Trickytine ins Spiel. Wer ihren Blog noch nicht kennt – was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann – der sollte nach dem Lesen meines Beitrags 😀 rüberhüpfen und sich in Ruhe bei ihr umsehen. Es gibt jede Menge zu entdecken! Trickytine hat vor einiger Zeit ein Rezept für ihre Sommerdroge 2014, dem Johannisbeercurd vorgestellt und weil es sich so gut lies, hat sie mich direkt überzeugt, mich meiner Angst vor Frucht-Rührei zu stellen. So habe ich mich vom Curd-Fieber anstecken lassen, obwohl sie ausdrücklich vor dem Suchtfaktor Curd gewarnt hat. Wie war das noch mal mit Risiken und Nebenwirkungen und wer nicht hören will…?! Nun ja, ich habe es getan und seit dem gehe ich wöchentlich zur virtuellen Gruppe der Curd-Suchtis. Mein erstes Mal war allerdings kein Johannisbeer- sondern ein Himbeercurd.

Zutaten für 3 Gläser
400 g Himbeeren
2 Eier
3 Eigelb
170 g + 1EL Zucker
150 g kalte Butter

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Zubereitung
Himbeeren verlesen und in einen Topf geben. 1 EL Zucker hinzugeben und verrühren. Nun die gezuckerten Himbeeren auf mittlerer Stufe unter ständigem Rühren erhitzen. Sobald sich etwas Saft gebildet hat, könnt ihr das Rühren auf ab und zu umstellen. Das Himbeermus etwa 5-7 Minuten köcheln lassen. Das Mus kurz abkühlen lassen und anschließend durch ein Haarsieb streichen, damit alle Kernchen aussortiert werden.

Einen großen Topf mit Wasser füllen und zum kochen bringen. Den Himbeersaft auf 170 ml abmessen. Bei mir waren es knapp 190 ml (war auch nicht schlimm). Den Saft mit dem Zucker in einen kleineren Topf oder eine Metallschüssel geben, verrühren und zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nicht mehr kocht. Eier und Eigelbe in einer kleinen Schüssel verrühren und nach und nach zum Himbeersaft geben (dieser sollte natürlich nicht mehr kochen). Und jetzt beginnt die manuelle Schwerstarbeit, es heißt Rühren, Rühren und nochmals Rühren. Solange rühren bis eine dickliche Creme entsteht. Bei mir waren das so gute 15-20 Minuten. Dann die kalte Butter in Stückchen unterrühren bis sie geschmolzen ist. Den fertigen Curd in heiß ausgespülte Gläser füllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Möglichst innerhalb der nächsten 4 Wochen verbrauchen. Das ist das, was ich oft gelesen habe. Eigene Erfahrungswerte habe ich (noch) nicht. Aber das Himbeercurd ist soooo ulta-mega-lecker, dass es sowieso keine 4 Wochen überleben wird.

2 Kommentare

  1. liebe oli! herzlich willkommen im club der curdschwestern 😉 ich freue mich wahnsinnig, dass dir mein curdrezept so gut gefällt! dein himbeercurd ist ein traum, und hat genau die perfekt-buttrige konsistenz. LECKER!

    mittelschwer-curdisierte-grüße von deiner trickytine!

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  2. Pingback: Bretonische Biskuits mit Grapefruit-Curd & Pfeffer-Meringue | Eckel's Kueche

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