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Möhrenkuchen, den alle lieben werden

Möhrenkuchen

Es gibt zwar bereits ein Rezept für einen Karottenkuchen auf meinem Blog, aber es gibt ja zig Abwandlungen und Möglichkeiten, wie man diesen zubereiten kann. Und dieser hier ist noch um einiges besser und leckerer als der, den ihr bereits unter den Rezepten finden könnt. Außerdem wollte ich meinen – huch – seit Monaten auf den Einsatz wartenden Aufsatz für den Braun Multiquick (MQ) 7 * ausprobieren. Nun hatte das gute Stück auch endlich seinen großen Auftritt und durfte gleich knackige Möhrchen reiben. Und wie schnell und ordentlich das ging, Wahnsinn! Ich bin ganz begeistert von dem tollen Patisserie-Aufsatz. Mit den unterschiedlichen Aufsätzen, die im Set enthalten sind, kann man Obst, Gemüse, Käse und was das Herz begehrt reiben und in Scheiben hobeln. Vorbei sind die Zeiten mit beinah abgesäbelten Fingerkuppen und großen übrig gebliebenen Gemüseresten, weil man den Fingerkuppenverlust scheut. Mit dem Braun Multiquick-Patisserie-Set * übersteht man den Reibeprozess ganz ohne Verletzungsgefahr. Als erstes mussten die Möhrchen dran glauben und wurden für den Möhrenkuchen fein gerieben. Meine Eltern und Schwiegereltern waren gleichermaßen dem Geschmack dieses Möhrenkuchens verfallen. So saftig, locker und lecker. Den wollten alle möglichst bald wieder essen. Kein Problem, kriegen sie! Außerdem schmeckt der Möhrenkuchen überhaupt nicht gemüsig oder möhrig, bevor es gleich heißt, bäh, Gemüse im Kuchen. Durch die Karotten bekommt der Kuchen eine ganz schöne Farbe. In diesem Sinne: Auf die Reiben, fertig, los!

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Zutaten
für den Teig
180 g Butter (zimmerwarm)
200 g braunen Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 TL Yuzuzesten oder alternativ Schale einer Bio-Zitrone
3 Eier
180 g Mehl
50 g Speisestärke
2 gehäufte TL Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse
2 EL Joghurt
280 g Karotten

Butter und Paniermehl für die Form

für das Frosting
90 g Butter (zimmerwarm)
150 g Puderzucker
250 g Frischkäse

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Zubereitung
Den Backofen auf 170 °C vorheizen.

Karotten schälen und reiben. Bei mir kamen sie in den ultra-schnellen Multiquick von Braun * und waren innerhalb weniger Sekunden gerieben. Aber das geht auch mit einer handelsüblichen Gemüsereibe. Passt nur auf die Fingerchen auf. Die Möhrenraspeln zunächst beiseite stellen.

Die Butter mit dem Rührhaken verrühren. Braunen Zucker, Vanillezucker und Yuzuzesten – alternativ Zitronenschale – unterrühren. Eier nacheinander unterschlagen. Mehl, Speisestärke und das Backpulver in einer separaten Schüssel miteinander vermischen und portionsweise unter die Butter-Ei-Masse geben. Nun die gemahlenen Haselnüsse mit den Möhren unterrühren. Zum Schluss den Joghurt unterheben.

Die Kastenform großzügig mit Butter einfetten und anschließend mit Paniermehl bestäuben, so dass nach dem Backen nichts mehr in der Form hängen bleibt.

Den Kuchen in den Backofen schieben und etwa 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und bei Bedarf die Backzeit verkürzen bzw. verlängern. Sollte der Kuchen oben schon etwas dunkler sein, könnt ihr ihn mit Backpapier abdecken, so dass er nicht verbrennt.

Nach dem Backen den Kuchen komplett auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

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Für das Frosting die Butter cremig schlagen. Dann den gesiebten Puderzucker unterrühren und anschließend den Frischkäse untermischen bis eine cremige Masse entsteht. Den abgekühlten Kuchen damit bestreichen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr diesen mit Möhrenstreifen (das funktioniert mithilfe eines Sparschälers ganz wunderbar) und Pistazien dekorieren. Lasst es euch schmecken!

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5 Kommentare

    • Liebe Marion,
      ich backe immer mit Ober- und Unterhitze, aber Umluft geht sicherlich auch, da würde ich aber die Temperatur etwas reduziren.
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken.
      liebe Grüße,
      Oli

      Antworten

  1. Liebe Oli, vielen Dank für das Rezept! Von mir hast Du die volle Punktzahl ☺ der Kuchen ist saftig, superlecker und kam als Geburtstagskuchen total gut an! Eine Frage noch bitte: wie machst Du denn die Möhrenkringel anhand des Sparschälers? Ich habe versucht, rundherum zu schälen, allerdings funktioniert das nicht und der Länge nach entstehen keine Kringel…
    Schönen Sonntag noch,
    Marion

    Antworten

    • Liebe Marion,
      das freut mich total, dass er als Geburtstagskuchen so gut ankam. Ziel erreicht, nicht?
      Diese Kringel hatte ich folgendermaßen hinbekommen: einfach mit dem Sparschäler der Länge nach die Möhre „schälen“ und die dünnen Streifen einrollen. Sie wollen natürlich selten ihre Form halten, aber wenn man sie ganz leicht in die Creme drückt, dann bleiben sie stabiler. Um so dünner die Streifen, desto flexibler und formbarer sind sie.
      Hab noch einen tollen sonnigen Tag,
      Oli

      Antworten

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