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Nuss-Nougat-Guglhupf

Nuss-Nougat-Guglhupf

Was ist es so schön, dass der Frühling endlich wieder bei uns eingezogen ist. Ich habe ihn sehnsüchtigst erwartet. Ok, ein paar Startschwierigkeiten gibt es natürlich immer zwischen durch mal, aber es wird! Ist der Winter doch so überhaupt gar nicht meine Jahreszeit: zu dunkel, leblos, kalt und sowieso einfach nicht schön. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass es nun endlich wieder wärmer wird, die Sonne mit uns um die Wette strahlt und so langsam alles Grüne zu sprießen anfängt. Herrlich! Da bin ich auch gleich motivierter. Heute möchte ich euch einen echt leckeren Hefe-Gugl mit einer Nuss-Nougat-Füllung ans Herz legen. Nach dem ersten Backversuch war er nicht ganz sooo süß, weswegen ich mir einige Sprüche von meinem Liebsten anhören durfte. Von wegen „Diabethiker-Kuchen“ und sowas. Aaaaber, sobald man sich zu einem geschmolzenen Nougatklecks vorgekämpft hat, wurde es schön süß. Und wie! Ich habe die Menge an Zucker im Teig deswegen etwas erhöht. Wer mehr auf die „Diabethiker-Kuchen“ steht, wie der Gatte es ausdrücken würde, kann die Zuckermenge etwas reduzieren. Schmeckt auch köstlich mit etwas weniger Zucker.

Zutaten
Teig
500 g Mehl
200 ml Milch
1 Würfel Hefe
1 EL Zucker
140 g Zucker
100 g Butter (zimmerwarm)
2 Eier

Füllung
50 g Puderzucker
250 ml Milch
200 ml Sahne
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
40 g Semmelbrösel
1/2 TL Zimt
150 g Schnittnougat

Butter und Semmelbrösel für die Form
Puderzucker

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Zubereitung
Milch lauwarm erhitzen, Hefe hineinbröseln, Zucker hineingeben und darin auflösen. Die laumwarme Milchmischung über das Mehl geben und zu einem Teig verkneten. Mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Butter, Zucker und die Eier zum Hefeteig geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Erneut zugedeckt etwa 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Puderzucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Mit Milch und Sahne ablöschen und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und das Karamell in der Milch-Sahne auflösen. Dann die gemahlenen Haselnüsse und Mandeln mit den Semmelbröseln zur Karamellmasse geben und mit Zimt verfeinern. Die Masse unter ständigem Rühren etwa 4 Minuten rösten. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Den Schnittnougat in kleine Würfel schneiden. Damit es leichter von der Hand bzw. vom Messer geht, einfach das Nougat vorher für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Hefeteig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dünn ausrollen, damit ihr eine Größe von etwa 45 * 40 cm habt. Die Nussmischung auf dem ausgerollten Teig verteilen, dabei einen ca. 1 cm breiten Rand belassen. Die Nougatwürfel auf der Nussschicht verteilen und den Hefeteig von der längeren Seite her eng einrollen. Rolle der Länge nach halbieren und die beiden Teigstränge miteinander zu einer Art Kordel verdrehen.

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Die Guglhupfform (28 cm) mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln bestreuen, damit nach dem Backen nichts mehr in der Form hängen bleibt. Die Teigkordel in die Form legen, zudecken und erneut etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Kuchen in etwa 40-45 Minuten backen. Sollte er noch nicht fertig sein (Stäbchenprobe machen!), aber schon goldbraun sein, dann könnt ihr ihn mit Backpapier abdecken und weitere 5-10 Minuten backen.
Den Gugl abkühlen lassen, aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben. Am besten schmeckt der Kuchen, wer er ganz frisch ist.

5 Kommentare

  1. Oh, Olga….
    Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie schwer es mir fällt, einer sooo süßen Versuchung zu widerstehen.

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    • Das kann ich mir sehr gut vorstellen, lieber Hans-Werner. Ich könnte ja auch grad wieder 😀

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  2. Hmm, sieht das lecker aus! Nuss-Nougat ist ohnehin eine tolle Füllung. Leider vertrag ich keine Hefe :( Ich erfreu mich also einfach an den schönen Fotos 😉
    Liebe Grüße,
    Daniela

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