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Vitello tonnato

Vitello tonnato

Wie ihr bereits mitbekommen habt, war ich in der Küchenschlacht (KS) beim ZDF. Trotz meiner Nervösität und meines ständigen Drangs da ganz urplötzlich zu verschwinden, bin ich da geblieben und habe ein paar leckere Gerichte gekocht. Tolle Ablenkung gab es von der weltbesten KS-Truppe ever! Und das ist nicht nur so dahergesagt, nein, es war tatsächlich so! John, der übrigens auch die Küchenschlacht gewonnen hat, hat am 2. Tag eine wohlschmeckende Vorspeise gezaubert – Vitello tonnato. Von mir bereits unzählige Male gegessen, aber bis dato noch nie selbst zubereitet, wartete dieses Gericht darauf, seine Premiere zu erleben. John schwärmte davon, dass seine liebenswerte Frau und auch die Töchter süchtig nach der Sauce wären. Tja, jetzt kann ich das seeeehr gut nachvollziehen. Lieber John, es gibt noch einen Süchtigen mehr unter uns! Ich habe John’s Rezept minimal abgeändert und von der Menge einfach etwas mehr gemacht.

Zutaten für 4 Personen
500 g Kalbsfilet
150 g Thunfisch, im eigenen Saft
120 g Sardellenfilets
2 Zitronen
8 Cornichons (saure Gurken)
1 kleines Glas Kapern
3 Eigelbe
1 1/2 TL Dijon-Senf
2 EL Crème fraîche
2 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
1 Zweig Basilikum
180 ml Pflanzenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Zucker

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Zubereitung
John hat das Filet folgendermaßen gekocht: Einen Topf mit Wasser erhitzen. Das Kalbsfilet waschen, trocken tupfen, leicht salzen und pfeffern. Mit dem Thymian- und Rosmarinzweig fest in Frischhaltefolie und anschließend in Alufolie einwickeln. Das eingewickelte Kalbsfilet in den Topf mit kochendem Wasser legen. Den Topf zudecken und von der Herdplatte nehmen. Das Fleisch nun 20 Minuten ziehen lassen.

Wir haben ja unser grandioses Sous-vide-Gerät und haben das Kalbsfilet deswegen nach dem Sous-vide-Verfahren gegart. 100 Minten bei 58°C hat das Kälbchen vakuumiert im Wasserbad verbracht. Das Fleisch habe ich einen Tag vorher gegart und es anschließend im Kühlschrank abkühlen lassen.

Die Mayonnaise stellt man am besten selbst her. Es gibt schon einen wesentlichen Geschmacksunterschied.  Eine Zitrone halbieren und auspressen. Die Eigelbe mit dem Senf, etwas Zitronensaft, Salz, einer Prise Zucker und etwas Pfeffer glatt rühren. Unter ständigem Rühren das Pflanzenöl beimengen. Die Mayonnaise mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Sauce den Thunfisch, die Sardellenfilets, die Mayonnaise, die Crème fraîche und die Cornichons mit etwas Salz und Pfeffer mit dem  Stabmixer pürieren. John passiert die Sauce anschließend durch ein Sieb, ich habe das ausgelassen.

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Das abgekühlte Kalbsfilet in dünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf die Teller legen. Die zweite Zitrone waschen und in Scheiben schneiden. Die Sauce auf dem Fleisch verteilen und das Ganze nach eigenem Belieben mit Kapern, Zitronenscheiben, frischem Basilikum und einigen Tropfen Olivenöl garnieren.

Das war so unendlich lecker! Danke John, für das tolle Rezept!

Hier könnt ihr euch das Rezept als PDF herunterladen.

2 Kommentare

  1. liebe olga
    es freut mich dass du ab sofort auch zu den „süchtigen“ des vitello tonnato gehörst.
    hedy hat sich dein nuß-nougat törtchen mit gelber pflaume gewünscht – ich werd es demnächst machen – hoffentlich gelingt es mir so gut wie deines bei der ks.
    liebe grüße
    john und hedy

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    • Das Vitello tonnato ist auch echt der Wahnsinn, vor allem die Sauce *yummy* Das Nuss-Nougat-Törtchen wird dir sicherlich gelingen! Kannst ja hinterher berichten, wie es war. Ich schreibe dir gleich noch eine Mail. Hätte noch was für dich, was für dich sicherlich interessant ist. Liebe Grüße an euch beide!

      Antworten

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