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Zimtwaffeln

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Naaa, könnt ihr noch? Also ich meine, passt noch was weihnachtlich-süßes in euch rein? Ein bisschen was habe ich noch auf Lager für euch. Und mein Ziel ist natürlich euch möglichst früh mit lauter Weihnachtsgebäck zu versorgen, bevor es alle Jahre wieder zum Zeitpunkt x niemand mehr sehen und essen kann. Und diesem Zeitpunkt muss ich zuvorkommen. Allerdings muss ich mich outen und gestehen, dass ich diese Zimtwaffeln das ganze Jahr über essen kann. Ja, ich weiß, Zimt = Weihnachten, aber Zimt lässt sich eigentlich das ganze Jahr über konsumieren. Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass wir immer sonntags bei meinen Eltern sind und normalerweise bringen wir einen Kuchen mit. Was denkt ihr, was mein Paps mich als allererstes fragt, wenn der Kuchen auf den Tisch kommt? Ihr kommt da vermutlich nie drauf, wie denn auch? Aber einer regelmäßigen Frage, der ich mich wirklich (fast) wöchentlich stellen muss, ist: „Ist da denn überhaupt Zimt drin?“ Und diese Frage kommt auch im Hochsommer – bei 30°C, wenn der Schweiß einem von der Stirn läuft und man sich sehnlichst eine Abkühlung wünscht – da kennt mein Paps nix. Ich denke diese Zimtliebe habe ich von ihm. Aber Zimt ist ja auch echt was Feines. Letzten Sonntag habe ich euch versprochen das Rezept für die Zimtwaffeln zu verraten, da sie ebenfalls, wie die Spekulatius-Cakepops beim Adventsshooting im Hause Tausendschön ein Plätzchen am Sweet Table gefunden haben. Und hier kommt das Rezept für die allerbesten und zimtigsten Zimtwaffeln im Zimtuniversum!

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Zutaten
250 g Butter
250 g Zucker
5 Eier
30 g Zimt
250 g Mehl
250 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse)
5 EL Rum

Butter für das Waffeleisen

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Zubereitung
Zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach hinzufügen und unterrühren. Mehl mit Zimt und den gemahlenen Nüssen vermischen und unter die Butter-Ei-Masse geben. Zum Schluss den Rum hinzufügen und alles ordentlich verrühren.

Das Waffeleisen anschalten, ganz sparsam mit etwas Butter einpinseln und etwa 2 EL Teigmasse auf dem Eisen verteilen, damit die Waffeln hinterher einigermaßen die gleiche Dicke haben, verschließen und so lange warten bis das Lämpchen erhellt bzw. der Laut ertönt, dass sie fertig sind. Die Waffeln vorsichtig herausnehmen, leicht abkühlen lassen, und zerteilen. Das ganze so lange wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.

Info: Für diese Zimtwaffeln wird ein spezielles Waffeleisen benötigt, das die Waffeln relativ dünn backt. Das Waffeleisen gibt es schon recht günstig für etwa 30 Euro, es muss also kein teures Gerät sein. Meins hat übrigens auch 30 Euro gekostet und es erledigt seinen Job seit Jahren einwandfrei.

Habt einen schönen zweiten Advent und weiterhin eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

10 Kommentare

  1. Haha, bei mir läuft das genau umgekehrt. Wenn ich meinen Eltern einen Kuchen mitbringe, probiert mein Vater und sagt dann „Da ist Zimt drin…“. Er ist nämlich kein Fan von Zimt an 365 Tagen im Jahr.
    Aber ich kann einfach nicht ohne, ich liebe Zimt abgöttisch :) Deswegen muss ich deine Zimtwaffeln unbedingt ausprobieren!

    Liebe Grüße,
    Denise

    Antworten

    • Liebe Denise,
      dass dein Papa ein Zimtverfechter ist hat ja auch seine guten Seiten, so kommt ihr Beiden euch nicht in die Quere und wenn du nicht teilen möchtest, machst du einfach Zimt rein, hehe 😀
      Ich würde mich freuen, wenn du mich wissen lässt, wie dir die Zimtwaffeln geschmeckt haben.
      Liebe Grüße
      Oli

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  2. Ich liebe Zimt und auch ich könnte Zimt das ganze Jahr über essen. Ich kann gar nicht verstehen dass es tatsächich Menschen gibt die keinenZimt mögen. Also in meinen Bauch passen noch gaaaanz viele Zimt-Leckerein! Und ich freue mich jetzt schon auf dein nächtes Rezept mit Zimt.
    Was ist denn das für eine geniale Holztür im Hintergrund? Die sieht toll aus.
    Liebe Grüße Katrin

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    • In meinem Bauch ist noch einiges an Platz für zimthaltige Cookies. Das nächste Rezept kommt, versprochen.
      Die Holztür ist leider leider nicht mir. Das Foto ist beim Adventsshooting bei Tina von Tinas‘ Tausendschön entstanden. Bei ihr herrscht ja DAS Paradies für Foodprobs <3
      Lieben Dank und ganz liebe Grüße,
      Oli

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    • So geht es mir auch, hehe. Stimmt, in Wild-Gerichten ist es auch immer super. In Chutneys habe ich das noch gar nicht eingesetzt, ist aber eine super Idee. Lieben Dank für den Tipp :-)
      Liebe Grüße
      Oli

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  3. Ich liebe diese dünnen knusprigen Zimtwaffeln! Deshalb hatte ich mir schon mal eins dieser Waffeleisen, speziell dafür, gekauft, aber das buk die Waffeln so ungleichmäßig. dass ich es wieder zurückgeschickt hatte. Frustriert hatte ich von einem weiteren Kauf abgesehen.
    Deine Waffeln sind jetzt so schön gleichmäßig rundherum braun, dass ich dich fragen möchte, welches Eisen du im Einsatz hast?

    Liebe Grüße
    Ulrike

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  4. Liebe Oli,
    leider hilft das nicht weiter, denn genau dieses Gerät hatte ich auch :-( Es lag auch nicht an diesem einen Gerät, ich hatte das Glück beim Telefonat an einen Techniker zu geraten, der mir sagte, dass das Blech zu dünn ist und der Fehler bei allen Geräten auftritt. Er könne sich auch nicht erklären, warum die Leute das Ding behalten!
    Deins ist vermutlich, gerade weil es älter ist, noch eins, bei dem das Material nicht unter dem Preisdruck oder was auch immer zum Schlechten ausgetauscht wurde.
    Sehr viele Verkäufer gibt es ja nicht. Ein Gerät gibt es noch bei Grothe, teurer, das wäre mir aber egal. Nur sieht es fast genauso aus wie das von Efbe-Schott. Vielleicht schreibe ich da mal hin und erkundige mich.

    Liebe Grüße
    Ulrike

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  5. Liebe Olga, ich möchte das Rezept gerne morgen ausprobieren. (und vielleicht den ganzen Dezember über backen :)
    Zimtwaffeln gehören zu meinen absoluten Lieblingsplätzchen und letzte Woche habe ich mir endlich ein Eisen gegönnt. Meine Frage, was meinst du, kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten und dann am nächsten Tag erst verbacken? Freue mich über eine Antwort. Herzliche Grüße,
    Lena

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